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Samstag 2.11.

 

Anreise

 

 

Drei Uhr wecken, 40 min später starten wir im eigenen Auto zu Mc Parking nach Tegel.

Das Außenthermometer meldet 4°C und Glättegefahr.

Dort angekommen, stellen wir unser Auto für die nächsten 3 Wochen ab und lassen uns vom Shuttle zum Airport fahren.

Um fünf sind wir da und nach wenigen Schritten an unserem Gate A10,

wo gerade die Sicherheitskontrolle für unseren Flug geöffnet wird.

Mit unserem Handgepäck gehen wir auch schnell durch.

 

 

 

5:45 beginnt das Boarding, 30 min später sind alle in der A321 und es ertönt „Boarding Completed“.

Eigentlich sollte es jetzt los gehen, aber wir bleiben stehen und es tut sich nichts.

Dann kommen zwei Mechaniker mit Werkzeugtaschen in die Kabine und laufen ans hintere Ende.

Mehrere Klappenautomaten der Sauerstoffmasken sind defekt.

Ursache war ein viel zu schweres Gepäckstück im Overheadfach.

Eine halbe Stunde später ist alles repariert und um sieben hebt der fast volle Airbus mit 30 min Verspätung ab.

Unsere Sitze 10D und F sind am Notausgang und bieten herrlich viel Platz.

 

   

 

Und wie so oft ist es sehr angenehm, dass der Platz zwischen uns leer bleibt.

Flugzeit soll 1 Stunde und 25 Minuten betragen.

Dann landen wir noch halbwegs pünktlich in Paris.

Es gibt ein warmes Baguette und ein heißes Getränk nach Wahl.

Der Flug ist ziemlich holprig, mehrmals durchfliegen wir Turbulenzen.

Dann beginnt auch schon der Landeanflug auf Paris Charles De Gaulle.

8:25 setzen wir sehr sanft auf und sind dann noch weitere 15 min auf Roll- und Vorfeldern unterwegs,

bevor wir am Terminal 2F aus der Maschine kommen.

Der Weg zum Weiterflug zu den M-Gates von Terminal 2E ist gut ausgeschildert.

Führt durch eine automatisierte Passkontrolle zu einem Bus, der uns schließlich an den M-Gates absetzt.

Dauert insgesamt eine halbe Stunde, es war aber auch recht leer.

In dem riesigen neuen Terminal gibt es diverse Shops und Bars, für die wir heute keine Zeit haben.

 

   

 

Wir gehen gleich durch zu unserem Abfluggate M50, wo bereits das Boarding begonnen hat.

Über einen separaten Zubringer können wir gleich durchlaufen auf die obere Etage des A380.

Unsere Plätze sind wieder in dem kleinen Eco Bereich am hintersten Ende des Oberdecks.

 

   

 

Die Sitze der 2er Bank 88 A und B sind für uns einwandfrei.

Man hat zwar eine Wand vor sich, aber der Abstand ist großzügig.

10:20 hebt der Riesen Airbus mit der Flugnummer AF90 nach Miami ab in den feuchten Pariser Morgenhimmel.

Berechnete Flugzeit sollen 9 Stunden und 20 Minuten sein.

Gleich nach Start werden feuchte Tücher gereicht und Getränke serviert.

Auf Wunsch auch Champagner, das macht gute Laune.

Es gibt schnell eine warme Mahlzeit.

Ute bekommt ihr vorbestelltes zuckerarmes Gericht, gegrillter Seelachs auf Bohnen mit geschnittener Blutorange.

Für mich gibt es Honey Chicken Brokkoli.

 

 

 

Dazu genehmigen wir uns Rotwein und kaltes Bier und schlafen anschließend beide ein.

Werden nach etwa drei Stunden wieder wach.

In dem kleinen Abteil am Schwanz des Flugzeugs fühlen wir uns wohl.

Die beiden Stewardessen haben hinten eine kleine Bar mit Softdrinks, Säften und Wasser aufgebaut.

Kann man sich prima selbst bedienen.

 

 

Ich schaff noch 3 Filme im Bordkino.

Destroyer, Anna und Cold Pursuit, alles nicht überragend, aber zum Zeitvertreib okay.

Kurz nachdem es nochmals eine warme Mahlzeit gibt, beginnt der Landeanflug auf Miami International Airport.

 

 

 

14:40 setzen wir nach einem entspannten 9,5 Stunden langen Flug im sonnigen Miami auf.

Auch hier werden gleich mehrere Passagierfinger an den Doppeldecker Airbus angedockt.

Und so kommen wir unerwartet schnell aus der Maschine.

Der Weg zur Einreisekontrolle ist ewig lang, aber das Laufen tut jetzt gut.

Alle müssen erst an die Automaten und fast alle erhalten einen Ausdruck mit Kreuz, müssen also noch zum Officer.

 

 

 

Auch das geht erstaunlich schnell,

sodass wir bereits halb vier im Miami Mover sitzen, der uns zum Rental Car Center bringt.

 

 

 

Mietwagenformalitäten mit Alamo haben wir schon online im Vorfeld erledigt.

Also gehen wir durch ins Parkhaus zur Convertible Line.

Zur Auswahl stehen 10 Cabrios, zur Hälfte je Ford Mustangs und Chevy Camaros sowie ein kleiner Buick.

Wir haben uns sofort für den roten Mustang entschieden.

 

 

 

Baujahr 2019, volle Ausstattung, 4000 Meilen runter und aktives Satellitenradio.

Der Vertrag wird bei der Ausfahrt aus dem Parkhaus gemacht.

Der nette Markus sieht, dass der Wagen nicht gewaschen ist

und schenkt uns mit einer Notiz auf dem Contract die letzte Tankfüllung.

Floridas Millionenstadt empfängt uns mit wolkenlosem Himmel und sonnigen 30°C.

Den Weg zum Hotel auf der anderen Seite des Flughafens finden wir ohne Probleme.

 

 

 

Wingate by Wyndham, ziemlich neu und als Offerte bei Priceline ergattert.

 

   

 

Room 403 hat Kaffee/Teekocher, Kühlschrank, Mikrowelle und 2 bequeme Queensizebetten.

 

 

 

 

Das 2018 eröffnete Kettenhotel hat geräuschgedämmte Fenster,

sodass wir von den über uns einfliegenden Flugzeugen kaum etwas hören.

Im nächsten Walmart holen wir Wasser und Sonnenschutz, erstes Abendfutter gibt’s bei Shorty’s BBQ.

 

 

 

 

 

Nach Smoked Brisket, Pulled Pork und reichlich kaltem unsweetened Eistee sind wir um sieben wieder im Hotel.

Irgendwie haben wir Probleme mit der Zeitumstellung.

Waren es bei all unseren Florida Touren bisher immer 6 Stunden Zeitunterschied zu Berlin, sind es dieses Mal 5.

Warum? Weil die Sommerzeit in Florida am 3.11. früh 3 Uhr endet.

Aha, ab Morgen also wieder 6 Stunden Differenz.

Duschen und ein paar Online Grüße, dann entschlummern wir.

 

Gefahrene Meilen / Kilometer: 12 / 19

 

Unterkunft: Wingate by Wyndham Miami Airport, Doral, 87$ ****

 

 

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